“The Square"
Fassung: "Original mit Untertitel"

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Länge 145 Min
Bild- und Tonformat 1,85:1/ 5.1, Dolby Digital
Produktionsland Schweden, Deutschland, Frankreich, Dänemark

Christian (Claes Bang) ist der smarte Kurator eines der größten Museen in Stockholm. Die nächste spektakuläre Ausstellung, die er vorbereitet, ist „The Square“. Es handelt sich um einen Platz, der als moralische Schutzzone fungieren und das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft hinterfragen soll. Doch wie bei den meisten modernen Menschen reicht auch bei Christian das Vertrauen nicht weit – er wohnt abgeschottet in einem stylischen Apartment und würde seinen Tesla nicht unbeaufsichtigt in einer zwielichtigen Gegend parken. Als Christian ausgeraubt wird und ihm kurz darauf die provokante Mediakampagne zu „The Square“ um die Ohren fliegt, geraten sein Selbstverständnis wie auch sein Gesellschaftsbild schwer ins Wanken.

Nach HÖHERE GEWALT, der in Cannes mit dem Jurypreis in der Reihe Un Certain Regard ausgezeichnet wurde, begibt sich Regisseur Ruben Östlund vom zerbrechlichen Familienidyll mit THE SQUARE in die schillernde Welt der Kunstszene und öffnet ihre moralischen Falltüren. In seiner klug inszenierten und äußerst unterhaltsamen Satire auf den modernen Menschen vermisst Östlund in gewohnt exakten Beobachtungen die Widersprüche zwischen eigenem Selbst- und Gesellschaftsbild und realen Verhältnissen. Mit feinem, ironisch-entlarvendem Humor, verstärkt durch eine subtile Bildsprache wirft er damit brisante Fragen zum Zustand der heutigen Gesellschaft auf. „The Square“ dient dabei als Mikromodell einer idealen Gesellschaft.
Prämiert mit der Goldenen Palme der Filmfestspiele von Cannes vereint Östlund neben Hauptdarsteller Claes Bang (Die Brücke) die Schauspiel-Stars Elisabeth Moss (Mad Men) und Dominic West (The Wire) in seinem Ensemble.

Der eloquente und attraktive Kurator eines Museums für moderne Kunst in Stockholm plant eine Ausstellung über die Utopie der gesellschaftlichen Fürsorglichkeit. Die Vorbereitungen werden durch Zwischenfälle gestört, die um die widersprüchlichen Rollen, die das postmoderne Subjekt in Alltag und Beruf zu spielen hat, sowie um die Dialektik von hohem politischem Anspruch und profanem Alltagshandeln kreisen. Die bissige, bisweilen auch selbstgefällige Satire kommentiert pointiert die kaum aufzulösenden Widersprüche des Kunstbetriebs und des mit ihm verbundenen Milieus, vermeidet es aber nach Möglichkeit, sich selbst als einen Teil dieser Szene mitzudenken.FilmDienst

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