Cinespanol: Rara/Meine Eltern sind irgendwie anders

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Regie Pepa San Martín
Drehbuch Alicia Scherson, Pepa San Martín
Kamera Enrique Stindt
Montage Soledad Salfate
Musik Ignacio Pérez Marín
Ton Guido Beremblum, Manuel de Andrés, Víctor Tendler
Casting Pepa San Martín
Ausstattung Amparo Baeza
Kostüme Mary Ann Smith

Land Chile
Jahr 2016
Dauer 90 Minuten

BESETZUNG
Sara Julia Lübbert
Cata Emilia Ossandon
Paula Mariana Loyola
Lia Agustina Munoz
Victor Daniel Munoz
Nicole Sigrid Alegria
Icha Coca Guazzini





Seit der Trennung ihrer Eltern lebt Sara mit ihrer jüngeren Schwester bei der Mutter, die jetzt mit einer Frau zusammen ist. Der Alltag der vier unterscheidet sich kaum von dem anderer Familien. Für Sara ist die Situation ganz in Ordnung. Doch nicht alle sehen es so, insbesondere ihr Vater hat Bedenken. Das einfühlsame Spielfilmdebüt von Pepa San Martín beruht auf wahren Ereignissen und betrachtet alles aus der Perspektive der 12-jährigen Sara.

Nach der Trennung ihrer Eltern leben ein 13-jähriges Mädchen und ihre kleine Schwester bei ihrer Mutter und deren Lebensgefährtin. Das Zusammenleben funktioniert harmonisch, bis sich die pubertierende Tochter in einen Jungen verliebt. Mit meist langen Einstellungen beobachtet der wache, einfühlsame Film, wie die Heranwachsende mit den Zuschreibungen ihrer Umwelt kämpft, die sie bewusst oder unbewusst auf eine gleichgeschlechtliche Beziehung festlegen wollen. Ihr Kampf, sich nicht vereinnahmen zu lassen, verleiht der Heranwachsenden eine tragische Größe, setzt aber auch Ereignisse in Gang, die sie gerade verhindern wollte.FilmDienst. (die ausführliche Kritik hier)


Regisseur Pepa San Martín wurde 1974 in Curicó, Chile, geboren. Nach einem Schauspielstudium nahm sie an verschiedenen Theaterproduktionen teil und begann Regie zu führen. 2004 zog sie nach Santiago de Chile und fasste als Regieassistentin schnell Fuss in der Filmwelt. Mittlerweile hat sie an über 18 Spielfilmen mitgewirkt und mit den meisten FilmemacherInnen des neuen chilenischen Kinos zusammengearbeitet.
2011 realisierte sie ihre erste eigene Arbeit, den Kurzfilm La ducha, mit dem sie an der Berlinale den DAAD-Kurzfilmpreis gewann. Während des mit dem Preis verbundenen Studienaufenthaltes in Berlin entstand Gleisdreick, ihr zweiter Kurzfilm, der am Filmfestival Valdivia mit dem Haupt-Kurzfilmpreis ausgezeichnet wurde. Rara ist ihr erster Spielfilm. Er lief im Programm Generationen an der Berlinale 2016 und erhielt den Grand Prix der Jury.




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