"Ava"

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EIN FILM VON LÉA MYSIUS
Frankreich 2017, Drama, 105 Minuten
Mit: Noée Abita, Laure Calamy, Juan Cano, Tamara Cano
Regie: Léa Mysius
Produzenten: Jean-Louis Livi, Fanny Yvonnet
Drehbuch: Léa Mysius, Paul Guilhaume
Szenenbild: Esther Mysius
Kamera: Paul Guilhaume
Schnitt: Pierre Deschamps
Musik: Florencia Di Concilio

Salz in den Haaren, gegen die Sonne blinzeln, tropfende Badeanzüge, Pommes Frites und Eis: Die dreizehnjährige Ava verbringt den Sommer mit ihrer Familie an der französischen Atlantikküste. Doch der schöne Schein trügt, denn Ava weiß, sie wird in Kürze erblinden. Aber statt an ihrem Schicksal zu verzweifeln, stehen ihr aufregende Wochen voll Abenteuer, Liebe
und Freiheit bevor.

Regisseurin Léa Mysius ist DIE Neuentdeckung des französischen Kinos: „Ava" feierte seine Weltpremiere im Rahmen der Semaine de la Critique des Filmfestivals in Cannes und wurde dort mit dem Prix SACD, dem Preis der französischen Drehbuchautor*innen, ausgezeichnet. Selbst Filmhund Lupo wurde dort mit einer Auszeichnung bedacht.
Mit Hauptdarstellerin Noée Abita konnte Léa Mysius eine vielversprechende Newcomerin für ihren Film gewinnen. Sie ist die perfekte Besetzung für den freigeistigen Charakter der Ava, die ihren eigenen Weg geht, egal wie dunkel ihre Zukunft zunächst scheint. Gedreht auf 35 mm fängt Kameramann Paul Guilhaume die Geschichte Avas in traumhaft schönen Bilder und in den satten Farben des Sommers ein. Sie machen „Ava" zu einem ganz besonderen visuellen Erlebnis.
Die Regisseurin zeigt mit „Ava" ihr außergewöhnliches Talent für starke Bilder, lebensnahe Geschichten und Gefühle, die tief unter die Haut gehen. Mit ihrem lebendig bunten Debüt reiht sie sich ein in die Riege des neuen, jungen französischen Kinos, das mit seiner außergewöhnlichen Bildsprache und Erzählweise für Aufsehen sorgt. „Ava" kann sich mit Filmen wie „Bande de filles“ oder „Divines“ messen lassen.

LÉA MYSIUS (REGIE) – BIOGRAPHIE
Nach einem Literaturstudium absolvierte Léa Mysius 2014 ein Drehbuchstudium an der Pariser Filmakademie La Fémis. Bevor sie mit AVA ihr Spielfilmdebüt gab, führte sie bei drei mehrfach preisgekrönten Kurzfilmen Regie: CADAVRE EXQUIS, LES OISEAUX-TONNERRE und L’LLE JAUNE, letzteren in Co-Regie mit Paul Guilhaume. Außerdem verfasste sie einige Drehbücher, u.a. zusammen mit Arnaud Desplechin.