"Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen"

„Boy meets Girl“ soll eine Filmidee gewesen sein, die sich Regisseur Billy Wilder eines Nachts aufschrieb, weil sie ihm im Traum so genial vorkam. Am Morgen danach las sie sich schon nicht mehr so prickelnd. Dennoch: In wie vielen Varianten die Filmgeschichte jenes Grundmuster durchexerziert hat, ist schon beeindruckend. Kaum zu glauben, dass einem dazu noch etwas Neues einfallen sollte. Wie man sämtliche Regeln der Romanze auf den Kopf stellt und dennoch etwas Zauberhaftes schafft, zeigt der Georgier Alexandre Koberidze in seinem zweiten Spielfilm. Vielleicht deshalb, weil er das Wunder der Liebe noch mit allerhand anderem Magischen anreichert.

Es ist Liebe auf den ersten Blick, als sich Lisa und Giorgi in der georgischen Stadt Kutaissi für einen kurzen Moment begegnen. Die Liebe erwischt sie so plötzlich, dass sie sogar vergessen, sich gegenseitig ihre Namen zu
verraten. Bevor sie beide wieder ihrer Wege gehen, vereinbaren sie, sich am nächsten Tag zu treffen. Doch die beiden ahnen nicht, dass sie einem Fluch zum Opfer fallen.
Gelingt es ihnen, sich wiederzusehen? Und falls es ihnen gelingt, werden sie sich wiedererkennen? Das Leben in der Stadt geht währenddessen weiter, die Straßenhunde streunen herum, die Fußballweltmeisterschaft beginnt und eine Film Crew, die sich der Aufgabe verschrieben hat, die wahre Liebe zu finden, könnte Lisas und Giorgis Rettung sein ...



















 


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Deutschland/Georgien 2021
Buch und Regie: Alexandre Koberidze
Darsteller: Giorgi Bochorishvili, Ani Karseladze, Oliko Barbakadze, Giorgi Ambroladze, Vakhtang Fanchulidze
Länge: 150 Minuten