"Der Heimatlose"


Drama | Deutschland 2026 | 127 Minuten
Regie: Kai Stänicke

Darsteller
Paul Boche (Hein) · Philip Froissant (Friedemann) · Emilia Schüle (Greta) · Stephanie Amarell (Heide) · Jeanette Hain (Jorinde)

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Nach vielen Jahren auf dem Festland kehrt Hein in seine Heimat zurück – in das einzige Dorf auf einer abgelegenen Insel, gezeichnet von den rauen Gezeiten der Nordsee. Zu seiner Verwunderung erkennt ihn die eingeschworene Dorfgemeinschaft jedoch nicht wieder. Selbst sein Jugendfreund Friedemann wendet sich von ihm ab.
Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, beruft die Gemeinde ein Dorfgericht ein, das klären soll, ob Hein wirklich der ist, für den er sich ausgibt. Doch während des Prozesses häufen sich die Widersprüche. Heins Erinnerungen an seine Jugend weichen stark von den Aussagen der Zeug*innen ab. Mit jedem Verhandlungstag wird seine Lage aussichtsloser, und die Stimmung im Dorf schlägt zunehmend in Feindseligkeit um. Am Rande des Scheiterns begibt sich Hein verzweifelt auf die Suche nach Beweisen für die Echtheit seiner Erinnerungen – und findet das genaue Gegenteil.



REGIEKOMMENTAR
DER HEIMATLOSE ist eine intime Auseinandersetzung mit Identität und Zugehörigkeit.
Wer hat nicht schon einmal auf eine frühere Version seiner selbst zurückgeblickt und war überrascht, wie sehr man sich verändert hat?
Die Rückkehr nach Hause zwingt uns dazu, uns mit der Person auseinanderzusetzen, die wir einmal waren.
Im Kern fängt der Film jenen fragilen Moment ein, in dem man aufhört, vorzugeben, noch immer diese frühere Person zu sein – selbst wenn man dadurch für jene, die glaubten, einen zu kennen, zu einem Fremden wird.








 

 



 

 

 

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