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![]() Ein Film von György Pálfi Länge: 96 Minuten Produktion: Deutschland, Griechenland, Ungarn Genre: Spielfilm FSK: ab 12 Jahren |
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Am Anfang war das Ei.
Oder doch das Huhn? Für die existenziellste
aller Fragen bleibt auf einer Hühnerfarm wenig Zeit. Es ist das Los
des flauschigen Federviehs, dass es los muss – direkt nach dem Schlüpfen über
Fabriklaufbänder und Autobahnen – und nicht selten im Suppentopf
endet. Der Zufall will es, dass auf einem griechischen Hühnerhof ein
schwarz gefiedertes und besonders kluges Hühnchen eines Tages entschlüpft
und loszieht in die große, weite Welt. Nach einem Tankstellen-Rendezvous
mit einem hungrigen Fuchs nutzt es eine Mitfahrgelegenheit mit einem Lkw.
Doch ein Hund verschleppt das renitente Federtier auf den Hinterhof eines
heruntergekommenen Restaurants. Dessen alternder Besitzer steht nur scheinbar
besser da, denn der Laden läuft nicht mehr und schlecht gelaunte Schmuggler
gehen ein und aus. Für das Huhn beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Es
beweist sich in der Hühnerstall-Hierarchie, zankt mit Puten, gewinnt
das Herz des Hahns und erschließt neues Terrain auf der Suche nach
einem Brutplatz. Dabei stolpert es in die kriminellen Verstrickungen der
dort lebenden Familie, die ihrerseits ums Überleben kämpft. Und
dabei den Kükenwunsch der unerschrockenen Henne unweigerlich durchkreuzt. Von Hühnern und Menschen: LEBENSANSICHTEN EINES HUHNS ist ein humorvoller, berührender und sehr genau beobachteter Film über das Tier im Menschen und den Menschen im Tier. Von ihrer manchmal komplizierten Koexistenz erzählt der preisgekrönte Regisseur György Pálfi eindringlich und mit einem genialen Kunstgriff: LEBENSANSICHTEN EINES HUHNS ist sowohl die emanzipierte Autobiographie einer Körnerpickerin als auch eine sehr originelle Geschichte über das Abenteuer des Erzählens.
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