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Roya, eine iranische
Lehrerin, die wegen ihrer politischen Überzeugungen im Teheraner Evin-Gefängnis
inhaftiert ist, steht vor einer Entscheidung: ein erzwungenes, im Fernsehen übertragenes
Geständnis ablegen oder weiterhin in ihrer drei Quadratmeter großen
Zelle verharren.
Während Vergangenheit und Gegenwart zunehmend ineinander übergehen,
bewegt sie sich zwischen Erinnerungen, inneren Bildern und ihrer gegenwärtigen Realität.
Der Film zeigt, wie Isolation Wahrnehmung und Identität
verändert
–
und wie unter diesen Bedingungen eine fragile Form von Widerstand
möglich bleibt..
Mahnaz Mohammadi
ist eine iranische Filmemacherin und Frauenrechtsaktivistin. Mit ihrem fundierten
Hintergrund im Dokumentarfilm hat sie in ihren Werken seit langem die Kämpfe
und die Widerstandsfähigkeit der Frauen im Iran festgehalten. Wegen ihrer
Filme und ihres Aktivismus wurde sie wiederholt verfolgt, unter anderem
mit mehreren Verhaftungen und einer siebenjährigen Haftstrafe wegen „Gefährdung
der nationalen Sicherheit“ und „Propaganda gegen das Regime“.
Sie verbrachte mehrere Monate in Haft im Evin-Gefängnis, und obwohl
das Urteil später aufgehoben wurde, lebt sie weiterhin unter strengen Einschränkungen.
Ihr Reisepass wurde für zehn Jahre
beschlagnahmt. Nach ihrem ersten Spielfilm SONMOTHER (2019) durfte sie
keine Filme mehr drehen. ROYA wurde ohne offizielle Genehmigung im Untergrund gedreht
und markiert ihre Rückkehr zum narrativen
Kino und ihren zweiten Spielfilm.

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